Aktuelles

27.09.2017

ACHTUNG:

Nach mehreren Anläufen konnte die Telekom nun endlich auch die Rufnummernmitnahme (Festnetz) realisieren. Ich bitte die vorübergehenden technischen Schwierigkeiten zu entschuldigen. Sie können mich nun wieder unter der gewohnten Festnetznummer (s.l.) erreichen.

 

In dringenden Fällen bin ich am besten mobil zu erreichen. Meine Mobilnummer finden Sie in meinen Honorarangeboten, E-Mails, Gutachten und Rechnungen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass meine Mobilnummer nicht auf meiner Website zu finden ist.

 

18.09.2017

Heute habe ich den arbeitsmedizinischen Eignungsnachweis für „Tätigkeiten unter Absturzgefahr“ (ehemals G41) erbracht und in der Kletterschule der Kletter-Spezial-Einheit (KSE) in Bad Soden-Salmünster meine Wiederholungsunterweisung für die Seilzugangstechnik Level 1 (FISAT SZT L1 WU) erfolgreich absolviert. FISAT-Prüfer war wieder Bernd Redlin. Vielen Dank für die guten Tipps und das strenge Auge zum Ausmerzen von Fehlern.

 

 

15.09.2017

Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Aschaffenburg: Es war wieder Zeit für den verpflichtenden Kurs 'Erste Hilfe - Fortbildung (Auffrischung)' als Voraussetzung für die kommende FISAT SZT Level 1 WU.

 

31.07.2017

ACHTUNG: Wir sind innerorts umgezogen:

 

Ab dem 31.07.2017 sind wir in der Blumenstr. 27 in Bessenbach zu erreichen. E-mail-Adressen sowie Telefon- und Mobilnummern bleiben unverändert.

 

Inzwischen steht uns auch wieder ein stabiles Internet zur Verfügung und die Anrufweiterleitung funktioniert (meistens) ...

 

10.03.2017

Eine neue Qualifikation erweitert meinen Einsatzbereich und macht meine Arbeit noch flexibler und sicherer - vor allem bei Gebäude- und Baum-Untersuchungen zum Artenschutz, aber auch zum Beispiel beim Installieren von Nistkästen für meine Auftraggeber:

 

Die Bediener-Schulung zum sicheren Führen von fahrbaren Hubarbeitsbühnen (FHAB).

 

Bei der Arbeitsbühnen Gagarin GmbH in Waldaschaff absolvierte ich die Schulung "SYSTEM-CARD" von "System Lift" nach berufsgenossenschaftlicher Vorgabe DGUV Grundsatz 308-008, sowie nach der internationaler ISO 18878. Fahrbare Hubarbeitsbühnen (FHAB), wie Scherenbühnen, Gelenkteleskopbühnen und LKW-Hubarbeitsbühnen erweitern nun mein Spektrum von Leitereinsätzen mit PSAgA bis hin zu Seilzugangstechnik (SZT nach FISAT-Richtlinien). Zwar habe ich auch bisher schon auf Hubarbeitsbühnen gearbeitet, doch wenn man ein Gerät selbst bedienen kann, ist man doch sicherer unterwegs und viel flexibler. 

 

Sofern erforderlich können auch verkehrsrechtlich erforderliche Absperrungen in Zusammenarbeit mit der Fa. Arbeitsbühnen Gagarin GmbH geplant und angeboten werden.

 

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der behördlichen Bearbeitungszeiten bis zu 2 Wochen von der Beantragung bis zur Genehmigung vergehen können. Somit sollten "Hubsteiger"-Einsätze im Bereich des Straßenverkehrs rechtzeitig beauftragt und vorbereitet werden.

 

Wie heißt es so schön - "lieber gleich zum Profi"...

27.02.2017

Es war endlich wieder einmal Zeit zum Klettern:

Ich habe heute in Kletterschule der Kletter-Spezial-Einheit (KSE) in Bad Soden-Salmünster meine Wiederholungsunterweisung für die Seilzugangstechnik Level 1 (FISAT SZT L1 WU) erfolgreich absolviert. FISAT-Prüfer war Bernd Redlin, der uns alle gut gefordert und mit seiner Erfahrung gefördert hat. Wir waren eine bunt zusammengewürfelte Truppe mit unterschiedlichen Spezialisierungen und Aufgabenbereichen. Ich denke, es hat allen wieder viel gebracht - sowohl der gegenseitige Austausch als auch die Wiederholungen der Höhenrettungs-Szenarien. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Somit kann ich auch in Zukunft weiterhin kompetente Seilzugangstechnik und Artenschutzaufgaben miteinander verbinden.

08. Juni 2016

Eine gängige Praxis bei der professionellen Pflege von meist größeren Grünflächen, insbesondere an Straßenrändern, ist das sogenannte Mulchen*. Hierbei werden rotierende Messer mit bis zu 3.000 Umdrehungen pro Minute eingesetzt, um das Pflanzenmaterial in einem Schritt abzuschneiden und zu zerkleinern. Dann kann es zum Verrotten liegenbleiben und muss nicht als Heu eingesammelt und abgefahren werden. Das spart Zeit und Geld.

 

Regelmäßig werden dabei aufgrund der geringen Schnitthöhe und der großen Kräfte allerdings besonders und streng geschützte Reptilien verletzt und getötet, wie bei der hier gezeigten Blindschleiche (Anguis fragilis): Sie wurde zerteilt und weist multiple äußere Verletzungen auf, die vermuten lassen, dass auch die Wirbelsäule mehrfach betroffen sein dürfte. In diesem Fall war es gar nicht nötig, mit den Messern den Oberboden abzurasieren, wie dies vor allem in welligem Gelände sehr oft geschieht. Reptilien nutzen gern Grashorste zum Sonnenbaden und als Verstecke. In Gebieten mit Vorkommen der streng geschützten Zauneidechsen und vor allem Schlingnattern, die bei Störungen auf ihre Tarnung vertrauen und daher nicht fliehen, dürften regelmäßig Verletzungs- und Tötungstatbestände nach §44 BNatSchG durch die Straßenmeistereien, durch kommunale Dienstleister oder auch Landschaftsgärtner, etc. realisiert werden, sofern das Mulchen nicht im Winter sondern zur Aktivitätszeit der Reptilien stattfindet. Das Mulchen früh morgens oder bei nasskaltem Wetter durchzuführen, wäre ein erster Schritt zur weitgehenden, gesetzlich geforderten Vermeidung dieser Straftaten, die Umstellung auf die altbekannte Balkenmahd mit Schnitthöhen von nicht unter 15 cm aber der bessere Weg.

An dieser Stelle sei ausdrücklich davor gewarnt, Industriebrachen vor der Begutachtung durch einen Artenschutzgutachter zu mulchen, wie dies in zunehmendem Maße versucht wird. Zum einen stellt dies gleich mehrere Straftatbestände dar und zum anderen wird so auf die Schnelle selten die gesamte Population ausgelöscht, so dass mit dieser Praxis trotz hohen Risikos auch nicht das gewünschte Ziel erreicht wird.

Kritisch zu sehen ist auch der winterliche Einsatz von Forstmulchern in Gebieten mit Zauneidechsen, Schlingnattern und Co., da durch das tiefe Aufreißen des Bodens in die zum Teil sehr flach liegenden Winterquartiere der Tiere eingegriffen wird. Somit sind angesichts des Zubuschens von Flächen mit Robinien besondere Lösungen gefragt.

*Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist mit dem Mulchen in diesem Zusammenhang natürlich nicht das Ausbringen von Rindenmulch im Garten gemeint.

Mit Balkenmahd und 15 cm Schnitthöhe sind Wiesen und Straßenränder reptilienschonend zu pflegen.
Eine Blindschleiche wurde Opfer des Mulchens einer Wiese.
Multiple Verletzungen und ein zerteiltes Tier - gesetzlich "besonders geschützt", aber in der Praxis regelmäßig Opfer der Kostenoptimierung.
Tod einer Blindschleiche durch die gängige Praxis des Mulchens.

26. Februar 2016

Lange geplant - endlich realisiert:

Ich habe meine Ausrüstung um eine FLIR-Wärmebildkamera zum Einsatz der Thermographie bei meinen Untersuchungen zum Artenschutz an Gebäuden (Beispiel: Fledermäuse im Dachstuhl, unter Fassadenverkleidungen, etc.) sowie zur besseren Auffindbarkeit von Reptilien (zum Beispiel bei Umsiedlungen, Monitoring) erweitert. Die ersten Einsätze sind vielversprechend.

 

Die Thermographie wird meine Gutachten noch effizienter und sicherer machen. Im Laufe des Jahres werde ich Beispielfotos in den Abschnitten Erfassungsmethoden und Tiergruppen sowie natürlich auch auf Pinterest zeigen.

 

Ende Februar 2016: Der Hochnebel lichtet sich und die Sonne wärmt den Obstbaum auf einer Streuobstwiese auf (im Bild rechts).
Ende Februar 2016: Der Hochnebel lichtet sich und die Sonne wärmt den Obstbaum auf einer Streuobstwiese auf (im Bild rechts).

 

11. Sept. 2015

Es war lange schon mein Wunsch, meine Kenntnisse in der Seilzugangstechnik (SZT) zu ergänzen und zertifizieren zu lassen und nun hat es terminlich endlich geklappt:

 

In der letzten Woche habe ich bei der Kletter-Spezial-Einheit GmbH & Co. KG ® in Bad Soden-Salmünster den Kurs Seilzugangstechnik (SZT) Level 1 mit Erfolg absolviert.

 

Eine Woche lang haben wir zu viert bei zwei hervorragenden Trainern, Philipp und Chris, Theorie und Praxis, Aufstieg am Seil, Abseilen, Seilumbau, Rettung des Kollegen aus der Bruststeigklemme, dem ausgelösten Bandfalldämpfer oder einem blockierten, mitlaufenden Auffangsystem gelernt und viel geschwitzt, um am letzten Freitag durch Joseph Heidenberger, unseren FISAT-Zertifizierer, in der Kletterschule der Kletter-Spezial-Einheit (KSE) in Bad Soden-Salmünster eingehend geprüft zu werden. Alle haben bestanden - man muss die Fehler halt einfach vorher machen. Dann lernt man für's Leben...

 

Ich denke, wir kommen alle gerne wieder nach Bad Soden-Salmünster. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle beteiligten Kletterer (SZT L 1 und L 2), unsere beiden Trainer und Mitarbeiterinnen der KSE, Heidi und Laura, für die gute und konstruktive Atmosphäre in der Halle, beim Training am Turm der Burg Stolzenberg und natürlich für den entspannten Grillabend.

 

 

14. Juli 2015

Ich habe den Lehrgang Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) und Retten aus Höhen und Tiefen (RHT) bei der Kletter-Spezial-Einheit GmbH & Co. KG ® in Bad Soden-Salmünster mit Erfolg absolviert. Inhalt der Schulung waren die BGR/GUV-R 198 und die BGR/GUV-R 198.

Das hat wieder eine Menge Spaß gemacht und den Horizont erweitert, sich in entspannter Atmosphäre mit Anwendern der PSAgA aus verschiedensten Berufsgruppen auszutauschen. Gerade die PSAgA-Arbeitsorte im Freien, wie Mobilfunkmasten, Schornsteine, Strommasten, etc. geben einmalige Einblicke in das Verhalten geschützter Vogelarten und Fledermäuse - Artenschutz-Informationen aus erster Hand.


Außerdem war es wieder Zeit, die PSAgA-Ausrüstung nach BGG 906 (Prüfung von PSA gegen Absturz) untersuchen und zertifizieren zu lassen.


11. Mai 2015:

Das Bachneunauge (Lampetra planeri) aus einer aktuellen Gewässeruntersuchung ist online und auch auf Pinterest verfügbar. Gezeigt werden sein Habitat und Mikrohabitat, ein älterer Querder (Larve) und adulte Tiere auf ihrer Wanderung bachaufwärts. Sie finden die Bachneunaugen unter "Rundmäuler: Neunaugen."

 

12. November 2014:

Es ist mal wieder Zeit, die Website zu aktualisieren und frisches Fotomaterial des vergangenen Sommers einzuarbeiten. Einige Fotos sind nun mit Pinterest verknüpft, um sie einer breiteren Öffentlichkeit nicht vorzuenthalten.

 

15. Juni 2014:

Bei der Kontrolle von "Reptilienblechen" finden sich immer wieder auch Überraschungen, wie diese Spitzmäuse (Soricidae), die gleich zu fünft unter einer Kunststoffwellplatte Schutz suchten. Es dürfte sich um Feldspitzmäuse (Crocidura leucodon) handeln. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Doppelfüßern sowie Schnecken.

 

Spitzmäuse gehören zur Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla) und sind somit nicht näher mit den Mäusen aus der Ordnung der Nagetiere (Rodentia) verwandt.

 

Feldspitzmäuse (Crocidura leucodon)
Feldspitzmäuse (Crocidura leucodon)

 

22. Mai 2014:

Auch Amphibienkartierungen gehören zu meinem Leistungsspektrum. Hier handelt es sich um eine Erdkröte (Bufo bufo), die nachts an einem Wegrand unterwegs war.

 

Ich setze je nach Fragestellung verschiedene Methoden ein: Nächtliches Ableuchten, "Verhören" gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Klangattrappen, bei Laichgewässeruntersuchungen auch Molchreusen zum Nachweis von Molchen und Kaulquappen sowie Kescherfänge.  Es können auch digitale Tonaufnahmen beziehungsweise Foto- und Videoaufnahmen durchgeführt werden.

 

Erdkröte (Bufo bufo)
Erdkröte (Bufo bufo)

7. Mai 2014

Ein Tag wie im April - Sonnenschein, starke Regenschauern zum Teil mit Graupel und böigem Wind wechseln sich ab. Mit etwas Glück kann man nun den Feuersalamander (Salamandra salamandra) auch im Stadtgebiet Aschaffenburg in geeigneten Biotopen entdecken, wie hier auf einem Ampferblatt am Rande einer Pferdekoppel in einer Bachaue.

Feuersalamander (Salamandra salamandra) auf Ampfer-Blatt
Feuersalamander (Salamandra salamandra) auf Ampfer-Blatt

 

25. April 2014

Heute fand sich eine Aggregation von Lederwanzen (Coreus marginatus) auf dem Rhabarber (Rheum rhabarbarum). Der Blütenstand diente als Paarungsplattform - möglicherweise spielen hier Aggregationspheromone eine Rolle. Überlicherweise findet man diese Wanzen Pflanzensaft saugend an Ampfer-Arten (Rumex sp.), Rainfarn (Chrysanthemum vulgare) oder Weidenröschen-Arten (Epilobium sp.).

Paarung von Lederwanzen (Coreus marginatus) auf Rhabarber
Paarung von Lederwanzen (Coreus marginatus) auf Rhabarber

20. April 2014
Schloß Mespelbrunn:

An einer sonnenexponierten Böschung entlang der Schloßallee nördlich des Schlosses ist schon verbreitet der Gesang der Feldgrille (Gryllus campestris) zu hören. Meist hört man sie vielerorts erst ab Mai.

9. April 2014

Der "Echo Meter EM3+" Fledermaus-Detektor und -Rekorder mit GPS (Wildlifeacoustics) wird meine Ausrüstung komplettieren. Mit seinen Vollspektrum Echtzeit-Spektrogrammen im Display wird er so manche Artbestimmung erleichtern - bei Fledermäusen wie Heuschrecken gleichermaßen.

8. April 2014

Die neuen Reptilienbleche sind eingetroffen.

6. April 2014

Beginn der Überarbeitung und Optimierung meiner NIRVE-Ausrüstung (Nahinfrarot-Videoendoskopie) für weitere Einsätze bei Baumhöhlenuntersuchungen und Quartierkontrollen.

28. März 2014

Und schon online.

27. März 2014

Meine Webseite ist in Arbeit! Hier wird es in Zukunft wichtige Informationen rund um Artenschutzgutachten sowie zu meiner Forschung geben.

1. Februar 2014

Endlich ist es soweit: Die Gründung des eigenen Büros ist nun offiziell. Langjährige Erfahrung in Forschung, Entwicklung und wertvolle Zusatzqualifikationen zahlen sich aus.

 

Dipl.-Biol.

Marcus Stüben

Umweltgutachten: Artenschutz

Blumenstr. 27

63856 Bessenbach

Germany

 

info@bio-gutachten.de

Tel.: +49-(0)6095-9976-821 

Fax: +49-(0)6095-6359-846

www.gutachten.bio

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